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10 Monats Bericht

Ja, wie die Zeit vergeht. Taelyn ist nun schon 10 Monate alt „jung“. Sie hat enorm viel Power und will, will, will immer mehr.

Die Welpen- und Junghundekurse liegen schon etwas länger zurück, ebenfalls haben wir den obligaten SKN-Kurs (für die Schweiz) auch schon im Sommer absolviert und das „Diplom“ erhalten. Nun bin ich mit Taelyn auf den Übungsplätzen von Agility und Obedience anzutreffen, auch schon einige Male auf dem Flyball-Platz. Taelyn arbeitet sehr gerne und lernt auch ziemlich schnell. Wir erarbeiten uns neue Übungen immer mit dem Klicker und da sie sehr verfressen ist, klapp das ziemlich gut. Natürlich ist eine Stunde lang Training immer noch etwas viel und sie lässt sich auch immer noch sehr schnell ablenken. Aber mit etwas Pausen (was sie gar nicht mag und irgendwie nicht begreift) ist sie immer wieder schnell bei der Sache. Sie versucht es sehr genau zu machen und fängt an zu „schnauben“ (wie ein Pferd) wenn sie was nicht so recht kapiert und x-mal wiederholen muss. Es macht sehr viel Spass mit ihr zu arbeiten, auch weil sie nie weit von mir entfernt ist und immer noch kein grosses Interesse an anderen Hunden oder Menschen zeigt.

Im Agility ist sie natürlich noch voll im Aufbau. Wir haben erst nur die Kontaktzonen geübt, das heisst ohne das Taelyn über das Hindernis gehen muss. Nun ist sie erst 1-2 mal über den Steg gelaufen und bei der Wippe wird sie immer noch behutsam aufgefangen, also noch keine Wippfunktion mitgemacht. Die Wand kennt sie nur, weil diese auf dem Platz steht. Den Pneu und kleine Sprünge sind jedoch schon mal öfters auf dem Programm gewesen, sowie natürlich der Tunnel (welcher Hund geht schon nicht in den Tunnel). Beim Start wartet sie geduldig und lässt sich schon sehr gut über die Sprünge führen oder ins Tunnel. Wenn sie jedoch am Anfang schon Petra oder Nicole mit dem Gudisack erspäht hat, ist der schnellste Weg dorthin ihr Ziel, also sie lässt alles andere (mich) stehen für ein paar Wurst-Gudis. Zum Glück wird sie nicht belohnt und muss an den Start zurück. Aussie eben, warum einen Umweg über Hindernisse machen, wenn der direkte Weg so nahe ist ;-)) Das nächste Projekt, dass wir nun in Angriff nehmen werden ist der Slalom. Eine von den schwierigeren Hindernissen im Agility, bin gespannt wie schnell sie das kapiert, wobei das ein längeres Projekt bleiben wird, bis wir alle möglichen Eingangswinkel eingeübt haben. Bis jetzt bin ich mit Taelyn mehr als zufrieden und freue mich auf weitere Trainings und Fortschritte.

Im Obedience haben wir auch im Sommer angefangen zu üben. Auch dort macht Taelyn schon mehrere Fortschritte, wobei sie absolut nicht der Apportierhund ist. Sie findet das Apportel zwar toll, will es aber nicht mit mir teilen. Auch so ein Teil länger im Maul herumzutragen, macht für Taelyn nicht viel Sinn, sie wirft es mit vorliebe herum oder lässt es auch mal irgendwo liegen, sie weiss meistens auch nicht mehr wo. Auch Ersatz-Apportel wie z.B. ein Hundespielzeug, zeigt die gleiche Wirkung. Wird wohl noch etwas länger dauern, bis wir da etwas weiterkommen. Beim Fussgehen hat sie schon eher Talent, sie hat einen guten Blickkontakt und ist mehr oder weniger auf meiner Höhe, sofern es immer wieder mal ein Gudi gibt. Die Box ist ihr auch schon vertraut und dank dem kleinen Teppich, der mal in oder hinter der Box liegt, weiss sie auch, wo sie nach einer Beschleunigung von 0 auf 200, stoppen muss. Denn dort gibt es ja einen „Klick“ und dann die Belohnung ;-). Das Sitz und Platz, auch schon von 1-2 Meter Entfernung, klappt schon prima. Werde demnächst auch noch das „Steh“ einbinden. Beim Platz aus der Bewegung happerts noch und klappt nicht immer auf Anhieb, also weiter üben, üben und üben. Ebenfalls das Ablegen oder Sitzen in der Gruppe, macht sie zwar sehr genau und aufmerksam, aber es dauert ihr noch viel zu lange und sie schaut mich dann mit einem Blick an: „und jetzt?“.  An die Eigenidentifizierung habe ich mich noch nicht herangetraut, da es ja wieder um das Thema apportieren geht. Denke werde erst mal die Apportier-Geschichte zum Abschluss bringen, bevor sie mir mit dem Hölzchen auch noch in alle Richtungen verschwindet. Das suchen scheint jedoch wieder eher ihr Ding zu sein. Ja, wäre wohl zu einfach, wenn die Hunde schon mit Obi-Genen auf die Welt kämen ;-D

Im Flyball war sie auch schon zu Besuch und durfte einige Probe-Trainigs absolvieren. Sie findet es toll und schnappt sich den Ball aus der Maschine. Sie kapiert sehr schnell wie das funktioniert. Die kleinen Hürden für den Hin- und Rückweg, sind für einen Agi-begeisterter Hund sowieso kein Problem. Leider sind wir aus zeitlichen Gründen viel zu wenig auf dem Flyball-Platz, ich hoffe, dass wird sich für nächstes Jahr ändern.

Nun Taelyn ist ja nicht nur ein Sporthund, nein in erster Linie ist sie ein Familienhund. Und genau die Familie liegt ihr sehr am Herzen. Am liebsten würde sie uns den ganzen Tag begrüssen, natürlich mit Anspringen und abschlecken bis wir am Boden liegen. Auch wenn wir schon längst im Hause sind, sie jedoch mal kurz ein Nickerchen gemacht hat, ist das für sie wieder ein Grund uns zu begrüssen (wie oben). Auch am Morgen werde ich meistens mit einer nassen Schnauze begrüsst, sobald mein Wecker losgeht. Irgendwie muss sie die Uhrzeit wissen und neben dem Bett warten, denn ich kann mir nicht vorstellen, wie sie sonst so schnell vor meinem Gesicht sein kann. Sie liebt es in unserer Nähe zu sein und alles mit uns zu unternehmen. In letzter Zeit hat sie auch angefangen, während der Nacht, unter mein Bett zu kriechen. Zum Glück wird dort regelmässig gesaugt, sonst hätte ich ja einen staubgrauen Hund.

Beim spazieren brauche ich immer noch einen starken Arm, denn Taelyn zieht immer noch sehr an der Leine. Ich gebe die Hoffnung jedoch nicht auf, denn auch Magic war eine leidenschaftliche Leinenzieherin und kann nun heute ganz bequem, mit durchhängender Leine, neben mir spazieren. Also, ich geb nicht auf. Sonst klappt es ja prima auf unseren Spaziergängen. Sie lässt sich meistens sehr gut abrufen. Natürlich kennt sie nun unsere täglichen Spazierrouten sehr genau und eilt meistens schon voraus, denn im Wald sind ja die feinen Brombeer-Sträucher, an denen sie mit Begeisterung die reifen Beeren abzupft. Wenn ich jedoch beide Hunde zu mir rufe, eilt sie in windelseile zu mir und versucht noch immer den besseren, näheren Platz an meiner Seite zu erhaschen und drückt Magic auch gerne mal auf die Seite. Ja, Magic ist immer noch fast der einzige Hund, mit dem Taelyn richtig spielt. Sie scheint ihre grosse Schwester zu sein, denn wo Magic ist, ist Taelyn nicht weit und wo Magic ihre Schnauze rein steckt, da ist auch Taelyn’s Schnauze zu finden. Sie verstehen sich prächtig und machen auch gegenseitige Fellpflege oder liegen zusammen im selben Bettchen oder auf der gleichen Decke, auch meistens übereinander. Aber wenn ich ins „Spiel“ komme, dann versucht Taelyn ständig Magic auszutricksen um näher bei mir zu sein. Magic lässt sie vieles gewähren, aber sie zeigt ihr deutlich und klar, dass sie immer noch die Nr. 1 ist. Taelyn scheint damit keine Probleme zu haben, denn sie macht noch keine Anstalten, den ergatterten Platz oder das erbeutete Spieli zu verteidigen und gibt sofort kleinbei, wenn Magic darauf beharrt.

Natürlich ist sie auch schon wieder gewachsen, mit ihren ca. 51 cm ist sie bereits grösser als Magic. Sie hat immer noch ihren sportlichen Body und mit ihren fast 15 kg ein kleines Leichtgewicht. Das Fell scheint irgendwie nicht richtig zu spriessen, nur die Rückenpartie ist mit dem neuen, etwas gröberen Deckhaar ausgestattet. Ihre Augenfarbe blieb unverändert und leuchten in den tollen Farben blau/braun. Die Nase wird immer noch schwärzer, die wenigen rosa Flecken werden immer kleiner, evtl. verschwinden sie noch ganz. Die Ohren trägt sie vorzüglich – genau optimal! Sie kann extrem mit ihren Ohren spielen und man sieht daran sofort ihren Gemütszustand. Ihre Kraft und Ausdauer hat sich auch gesteigert, ein Military von 3,5 Stunden (natürlich mit viel Pausen) ist absolut kein Problem für sie und auf den Spaziergängen ist sie meistens am herumsausen. Den gemütlichen Schritt, findet sie selten – meistens ist sie in einem schnellen Trab unterwegs oder eben am herumrennen. Am Tag oder während dem Training liebt sie es nicht besonders, wenn man sie streichelt. Erst am Abend findet sie dann ihre Ruhe und kuschelt sich dann gerne bei uns ein.

Taelyn ist einfach genial und wir lieben sie heiss!

 

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